
…da passt es einfach. Wobei gestern Abend dachte ich noch ganz anders. Nach 2 Nightruns in dieser Woche, einem Trainingslauf über HM-Distanz gestern und einem Wochenpensum von ca. 80km dachte ich eher an einen lockeren Wochenausklang.
Hinzu kam noch dass ich gestern Zenon auf den letzten Metern seiner 30er Runde getroffen habe und wir nichts besseres zu tun hatten als uns für den Ultra in Rodgau zu verabreden. Also standen die Zeichen eher auf langsam und lang und dabei den Wintercross schön im Sandwich mit An- und Ablauf eingepackt.
Aber irgendwie fühlte ich mich schon beim Lauf zur Strecke rüber sehr gut und so ging es voller Elan an den Start. Nach kurzem Plausch mit einigen Freunden ging es pünktlich um 9:30 Uhr los. Ich lief heute einfach drauf los – nach Gefühl, ohne auf die Uhr zu schauen. Geplant war 4:45er Tempo. Aber so genau lässt sich das bei dem hügeligen Profil eh nicht messen, vor allem wenn man nach Gefühl läuft. Das A und O für eine gute Zeit in Goldbach ist wie immer eine passende Gruppe zu finden. Und die fand ich heute. Einen kleinen Ticken schneller als ich eigentlich wollte. Und prompt setzte dieser Wille ein nicht abreißen zu lassen. So zogen sie mich bis 3/4 der Strecke. Danach brach die Truppe auseinander und jeder lief was noch ging. Mir ging es die ganze Zeit über prima und so konnte mich heute nicht mal mehr der Endanstieg ärgern. Wie gesagt, es gibt halt so Tage!
Im Ziel war ich dann wirklich happy, mit 46:37min lief ich meine persönliche Bestzeit in Goldbach. Ca. 4:40er Schnitt und über 1min schneller als meine bisherige schnellste Runde beim Wintercross.
Naja, und vom Gefühl her weis ich jetzt, dass eine 45 drin ist. Schaun wir mal ob tatsächlich und wann.
Achja, und bei dem Thema “es gibt so Tage” – die Mädels haben gestern gegen die HSG Bachgau den “Sack” voll bekommen! Es gibt halt auch so Tage – da geht gar nichts!
Mir sind die Tage wie heute lieber… in diesem Sinne!
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