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Ultra Premiere Rodgau 2012

Pünktlich um 8 Uhr ging es heute morgen los. Dank unseres Fahrers konnten Johannes und ich noch etwas entspannen. Parkplatz, Startnummernausgabe – alles war super organisiert und wir lagen top im Zeitplan. Schnell noch umgezogen und ab ging es zum Start/Zielbereich. Kurz rüber zum Verpflegungsstand und meine Flaschen abgestellt und schon konnten wir auf eine kleine Aufwärmrunde in den Wald starten.

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss. Zenon und ich hatten uns vorgenommen möglichst lange gemeinsam zu laufen und mit einem 5:45er Tempo anzugehen. Das sollte auf eine Zielzeit von etwas unter 4:50h hinauslaufen – so die Planung. Ehrlich gesagt wollten wir ab Kilometer 40 noch mal sehen was geht, aber dazu kam es nicht mehr.

Ab Kilometer 25 hat bei mir die linke Wade „zugemacht“. Aber zum Glück wurde es nie zu schlimm – aber ein gutes Gefühl hatte ich nicht mehr dabei. Auch bei Zenon lief es nicht rund und so sind wir in der zweiten Rennhälfte etwas eingebrochen. Zum Glück hatten wir die ersten 25km unser Tempo etwas erhöht und so konnten wir auf den 2ten 25km davon zehren.

Bei Kilometer 49 war dann klar dass wir unser Ziel von sub 4:50h erreichen könnten wenn wir noch mal etwas Gas geben würden. Zum Glück ging das bei uns beiden und so liefen wir noch unter 4:49h wohlauf durchs Ziel.

Wir waren beide happy dass es vorbei war – aber natürlich auch etwas stolz.

Mal sehen wie die Saison nach so einem Start weitergeht!? ;-)

Countdown

Morgen früh um 8 Uhr geht es los Richtung Rodgau.

Diese Woche gab es noch ein paar lockere Kilometer mit ein paar kürzeren Intervallen dazwischen – nur um nicht ganz einzuschlafen. Aber alles human. Auch habe ich mich von den aktuell vereisten Trails fern gehalten. Wollte kein Risiko mit Umknicken usw. eingehen. Habe da ja so meine leidvollen Erfahrungen gesammelt.

Und als ich heute morgen aus dem Fenster geschaut habe, war ich doch etwas überrascht als alles weiß war! Eigentlich ging die Wetterplanung ja Richtung trocken und 1-4 Grad. Aber nach dieser Überraschung rechne ich mal mit allem. Bin gespannt wie die Strecke morgen früh sein wird.

Vorbereitung für Rodgau steht

Am Wochenende standen noch mal 2 flache Läufe mit 22 und 36km auf dem Programm. Ich bin die letzte Woche bewusst nur noch Straße und flach gelaufen, da dies den Bedingungen in Rodgau am ehesten entspricht, auch wenn es mir echt schwer fiel die Trail-Schuhe stehen zu lassen.

Insbesondere bei dem teilweise miesen Wetter renne ich sonst viel lieber durch die Wälder als mich auf der Straße nass regnen zu lassen.

Diese Woche folgen jetzt noch 2-3 kurze Läufchen, der Rest steht im Zeichen der Regeneration.

Dann werden wir am Samstag mal sehen wie die 50km laufen… Meine Ultra-Premiere. Es wird sicher ein schönes Stück Arbeit, aber ich habe ein sehr gutes Gefühl und vor allem ist meine Vorfreude riesig. Und das ist ein sehr gutes Zeichen!

Vorbereitungen auf meine Sportler-Karriere laufen

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Mittlerweile passe ich in mein Zuggeschirr und Herrchen war mit mir die ersten 5km Rennen…

Ich sag euch, die wahre Freude war das. Die ersten 200m habe ich mich ständig umgedreht, weil ich nicht glauben wollte dass ich plötzlich ziehen darf. Aber das verflog dann ziemlich schnell und ich hab dann mal richtig Gas gegeben. Dank seines Canicross Beckengurts und der Leine mit Zugdämpfer hat das auch super geklappt. Naja, ab und zu musste ich aber doch noch mal kurz anhalten um zu schnuppern, dafür waren die Gerüche am Wegrand doch zu verlockend. Aber nachdem Herrchen mich 2-3mal fast über den Haufen gerannt hätte bin ich nicht mehr spontan vor ihm stehen geblieben – ist auch gesünder für mich, denn wenn er mit seinen 70kg in mich reinknallt – gute Nacht!

Nach 3 Kilometern Berg- und Talfahrt dachte ich mir schon mal – „wie lange hält der das da hinten eigentlich noch aus“? Aber er rannte und rannte. Animierte mich sogar manchmal schneller zu rennen. Nach 4 Kilometern wurde ich dann langsam müde. Gut daß wir Bekannte von Herrchen getroffen haben, da konnte ich mich mal schnell ablegen. So ein kleiner Stopp und ein Schluck Wasser am nächsten Bach wirken aber Wunder und so konnte es munter Richtung Heimat gehen.

Mir hat das richtig Spaß gemacht. Leider sagt Herrchen wir dürfen das momentan nur einmal in der Woche machen. Auch noch nicht länger wie 5km. Ich würde noch wachsen! Ausserdem würde ich sonst zu schnell fit werden. Der hat wohl Angst!? ;-)

Ich halte euch auf dem Laufenden was meine Sport-Karriere anbelangt!

Dreikönigs-Marathon…

… aber kaum Zuschauer, keine Verpflegungsstände und keine Bands am Rand der Strecke. Irgendwie total untypisch wenn man Marathon liest, oder?

Heute sollte es profiliert und mit Trailanteil an die 40km heran gehen, keine Veranstaltung, einfach nur einen super Trainingslauf wollten wir machen.

Zenon und ich trafen uns wie vereinbart am Klingerhof und dann ging es über Posthalterkreuz und einige kleine Schleifchen zur Hohen Warte. Wie gesagt, keine Verpflegungsstation für uns – wir hatten alles dabei und liessen die Hohe Warte links (äh, rechts) liegen. Unterhalb des Pfaffenbergs ging es dann runter nach Dörrmorsbach und über Haibach wieder zurück zum Klingerhof. Die Uhr zeigte ca. 30km. Da wir irgend etwas im Bereich 40km geplant hatten ging es weiter nach Schmerlenbach und hoch zum Goldbacher Bildstock. Eine Schleife durch die Haibacher Schweiz warf mich dann nach 43km und 800hm ca. 4:30h später aus den Trails. Zenon (der verrückte ;-) ) durfte noch nach Hause und kam so auf ca. 52km.

Es hat super Spaß gemacht! Und das Wetter war bis auf ein paar Tropfen wirklich ok. Zenon, ich freue mich schon auf’s nächste mal! ;-)

    

By zwillingsbike Veröffentlicht in Laufen